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« Non à un retour à la normale » : de Robert De Niro à Juliette Binoche, l’appel de 200 artistes et scientifiques

7. Mai 2020 / Le Monde / Paris

Aufruf von Künstler*innen zur Hinterfragung des Lebensstils

Eine Gruppe von über 200 Künstler*innen und Wissenschaftler haben in der gestrigen Ausgabe der französischen Tageszeitung „Le Monde“ im Zuge der Coronakrise einen Meinungsartikel veröffentlicht und unterzeichnet, in dem sie Länderchefs und Bürger dazu aufrufen, „ein tiefgreifendes Überdenken unserer Ziele, Werte und Wirtschaften“ vorzunehmen. Zu den Unterzeichnern zählen Juliette Binoche, Cate Blanchett, Robert De Niro, Joaquin Phoenix, Alfonso Cuaron, Adam Driver, Pedro Almodovar, Madonna oder Marion Cotillard. Auch Lars Eidinger und Wim Wenders setzten ihre Namen darunter. Der Aufruf unter dem Titel „No To A Return To Normal“ wurde von Juliette Binoche und Astrophysiker Aurélien Barrau verfasst. Die Coronakrise sei ein Weckruf und sollte dazu genutzt werden zu hinterfragen, was wirklich essenziell sei. Die anhaltende ökologische Katastrophe sei eine „Meta-Krise“, der Kommentar unterstreicht, dass das massive Artensterben auf dem Planten Erde nicht mehr länger angezweifelt werden kann, dass alle Hinweise auf eine direkte existenzielle Bedrohung deuten. Im Gegensatz zu einer Pandemie, egal, wie schwer sie ausfallen mag, wird ein globaler ökologischer Kollaps unermessliche Folgen haben, heißt es in dem Brief. Die nun im Zuge der Coronakrise getroffenen Umstellungen würden nicht reichen. Das Problem sei ein systematisches. Hier geht es zu dem Artikel.     

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